Stationen

 

I · Die frühen Jahre

l95l - l972


l95l - Manfred Hausin wird am 2l. August in Hildesheim geboren. Er ist das zweitälteste von 4 Kindern (Ekkehard, Ulrike und Carola) der Eheleute Ingeborg Hausin, geb. Braukmann und Edmund Hausin.

Aufgewachsen auf dem Lande in Emmerke/Hildesheim auf dem Anwesen der Großeltern mütterlicherseits, Klara und Josef Braukmann, nahe dem örtlichen Bahnhof, wo der Großvater Bahnhofsvorsteher war. Volksschule im Ort. Besuch des bischöflichen Knabengymnasiums Josephinum in Hildesheim bis zur 7. Klasse.

 
 

l964 - Übersiedlung der Familie nach Celle, wohin der Juristenvater als späterer Senatspräsident ans Oberlandesgericht versetzt wird. Besuch des Hölty-Gymnasiums.

Manfred Hausins literarischer Werdegang beginnt so ganz anders als der seiner Schriftstellerkollegen. Dem damals l3-jährigen überläßt sein um 4 Jahre älterer Bruder Ekkehard eigene Gedichte zur Veröffentlichung. Die "Cellesche Zeitung" druckt dessen Texte unter Manfreds Namen, worauf sich die beiden das bescheidene Honorar brüderlich teilen. Hausin ist auf dieses "Zubrot" angewiesen, denn er ist Beamtensohn und bekommt wenig Taschengeld und das nur dann, wenn er gute Zensuren nach Hause bringt. Also keins. Diese "Zusammenarbeit" hält solange an, bis die literarische Ader des Bruders versiegt. Anstatt nunmehr zu eigener Produktion überzugehen, bedient der pfiffige "Jung-Dichter" die lokale Presse mit den schöngeistigen Ergüssen seiner Kollegen - wohlweislich der unbekannteren, versteht sich, jedoch unter seinem eigenen Namen. Diese derartig "schöpferische" Phase währt etwa 2 Jahre - bis ihm aufgrund steigender örtlicher Bekanntheit die Angelegenheit zu brenzlig wird. Das ist der Zeitpunkt, zu dem die ersten eigenen Texte enstehen. In Kenntnis dieser Anfänge wird Bruder Ekkehard Jahre später Rechtsanwalt.

l967 - Erster öffentlicher Auftritt. Manfred Hausin betritt - eben l6-jährig - im Celler "Poker Club Joker" jene "Brettl, die die Welt bedeuten", zumindest die der Kleinkunstwelt. Der mutige Club schließt wenig später seine Pforten und so sei auch hier und heute der Mantel barmherzigen Schweigens über eine nähere Beschreibung der "Spielstätte" und des l. Auftritts des Schriftstellers und literarischen Kabarettisten gebreitet.

l968 - Englandaufenthalt. Als Gast einer Quäkerfamilie kommt Manfred Hausin während eines Sommerlagers erstmals mit der Folkbewegung in Berührung. Nach der Rückkehr fängt er an bewußt zu schreiben, d.h.: "Ich wurde mir darüber klar, daß man mit Texten Wirkungen erzielen kann, daß man angreifen kann, aufdecken, ermuntern, bestätigen, dokumentieren, provozieren und reagieren kann".

l969 - Aufnahme in den Verband deutscher Schriftsteller (VS) als seinerzeit jüngstes Mitglied. Bis zu dem Zeitpunkt zwar etliche Veröffentlichungen in der Tagespresse und Zeitschriften, jedoch noch keine Buchpublikation. Redakteur der Schülerzeitung "reflex", die zur besten des Landes Niedersachsen gewählt wird.

 
 

l970 - Kriegsdienstverweigerung. 1. Buchveröffentlichung "Konsequenzgedichte", Satire Verlag Hannover. Bis zum Abitur wird Hausin noch 3 weitere Bücher veröffentlichen und zweimal sitzengeblieben worden sein.

l97l - Wahl in die europäische Autorenvereinigung "Die Kogge" als seinerzeit jüngstes Mitglied. 2. Buchveröffentlichung "Das Gleiche mit Ketchup", Gedichte, Maistrassenpresse München. 3. Buchveröffentlichung "Sonderangebot", Gedichte, niederländisch-deutsch, Verlag Eric van der Wal, Bergen/NL. 1. Veröffentlichung in einer überregionalen Anthologie "Wir Kinder von Marx und Coca-Cola", Peter Hammer Verlag, Wuppertal.

l972 - 4. Buchveröffentlichung "Bahnhofsgedichte", Verlag Junge Presse D, Karlsruhe. Gründung des Verlages DAVIDS DRUCKE. Als erstes Buch des Verlages erscheint eine überarbeitete Ausgabe der gerade erst publzierten und schon vergriffenen Bahnhofsgedichte unter dem nunmehr endgültigen Titel "Vorsicht an der Bahnsteigkante!" Ein früher kleiner Bestseller, der es bis auf den heutigen Tag - immer wieder überarbeitet und erweitert - in
verschiedenen Verlagen auf insgesamt 7 Auflagen gebracht hat. Abitur am Hölty-Gymnasium Celle. Im Herbst des Jahres folgt Hausin seiner Schülerliebe nach Göttingen. "Erst war ich eine Klasse über ihr, dann war ich in ihrer Klasse und schließlich eine Klasse unter ihr".

 
 

II · Der Vagant

l972 - l984


l972 - Beginn des Studiums der Germanistik, Publizistik und Geschichte in Göttingen, Fortsetzung des Studiums der Gastwirtschaft und des Milieus.

Manfred Hausin nimmt seinen 2. Wohnsitz im Göttinger Kneipentheater "Nörgelbuff" und erobert die Welt der Kleinkunst. Er zahlt seine Getränkedeckel mit signierten Büchern und legt so die Grundlage für hohe Auflagen.

l973 - Manfred Hausin bildet mit dem Musiker und späteren Arzt Ulli Herzog eine Wohngemeinschaft in einem dem Abriß geweihten Fachwerkhaus im Göttinger Reitstallviertel. In der "Weender Str. 79" wird ein offenes Haus geführt. Musiker von "Schnappsack" über "Lilienthal" bis Hannes Wader, Poeten, Maler und Künstler aller Art gehen ein und aus. "Sanduhren", Gedichte, Verlag Eric Van der Wal, Bergen/NL.

l974 - Hausin eröffnet seine "Literaturstube" und beginnt im Wohnzimmer weithin beachtete öffentliche Dichterlesungen und Musikabende durchzuführen.

l975 - "Kneipengedichte", Verlag Eric van der Wal, Bergen/NL. "Vorsicht an der Bahnsteigkante!", Bahnhofsgedichte, 3. Auflage, Davids Drucke, Celle/Göttingen.

l976 - "Mir könnt ihr nicht das Wasser reichen", Neue Kneipengedichte, Atelier Verlag Hugo Hoffmann, Berlin. "Bahnhofsgedichte", unter diesem reduzierten Titel 4. Auflage, Edition Kleine Dachgalerie, Hannover.

l977 - "Mit dem Wildbrett vorm Kopf", Satiren, Verlag Atelier im Bauernhaus, Fischerhude. "Betteln und Hausin verboten!", Epigramme, Mit einem Vorwort von Hannes Wader, Gauke Verlag, Hannoversch-Münden. "Vorsicht an der Bahnsteigkante"; Bahnhofsgedichte, 5. Auflage, Davids Drucke, Celle/Göttingen.

In diesen Jahren veröffentlicht Manfred Hausin Gedichte, Lieder, Geschichten und Texte in unzähligen Zeitungen, Zeitschriften, Kalendern, Anthologien sowie im Rundfunk und im Fernsehen. Einladungen zu Veranstaltungen mehren sich und so tritt er auf von Nord bis Süd, Ost bis West und macht Station in und auf: Alten Schmieden, Altersheimen, Antiquitätenläden, Bahnhofsplätzen, Bibliotheken, Bildungshäusern, Brennereien, Buchhandlungen, Bürgerzentren, Bussen, Cafes, Clubs, Elektrizitätswerken, Fähren, Fabriken, Festivals, Galerien, Gasthäusern, Gärten, Gemeindehäusern, Heimatstuben, Hotels, Jugendzentren, Justizvollzugsanstalten, Kirchen, Kleinkunstbühnen, Kneipen, Küchen, Kunstmärkten, Kuranlagen, Lagerhallen, Literaturwerkstätten, Molkereien, Mühlen, Museen, Pfarrheimen, Pumpwerken, Rathäusern, Scheunen, Schulen, Seminaren, Sporthallen, Stadtfesten, Stadthallen, Straßen, Studentenkellern, Teestuben, Theatern, Töpfereien, Volkshochschulen, Weinhandlungen, Wintergärten, Wohnzimmern, Zügen und an vielen anderen Orten.

 
 

l978 - "Höchste Zeit", Lieder, Giftzwerg-Presse, Heerhugowaard/NL. Im Verlag DAVIDS DRUCKE erscheint das Buch "Der Tod ist doch ein Böser Bär" mit Liedern von Carl Michael Bellman in der Nachdichtung von Hein Hoop. Der Band trägt maßgeblich zur Bellman-Renaissance bei. Viele Schallplatten mit Liedern aus dem Buch erscheinen und auch Hannes Wader, dem Hoop sein Werk gewidmet hat, wird Jahre später zusammen mit Reinhard Mey und Klaus Hoffmann unter dem Titel "Liebe, Schnaps, Tod" eine Bellman-CD mit Texten
seines Freundes einspielen.

l979 - "Knotenschrift", Gedichte, Verlag Eric van der Wal, Bergen/NL. "Die Stimme Niedersachsens", Gedichte, Davids Drucke, Göttingen. Dieser Gedichtband wird bundesweit beachtet und bringt dem Autor den Titel als Beinamen ein. Hausin gewinnt beim Pläne-Songtextwettbewerb mit dem "Spätsommerlied". Darin unternimmt er den Versuch einer Standortbestimmung der bundesdeutschen Folkszene. Die Gruppe "Lilienthal" veröffentlicht das Lied ein Jahr später auf ihrer legendären Platte "Jetzt ist Zeit und Stunde da". Die 2. Auflage von "Betteln und Hausin verboten!" erscheint im Gauke Verlag, Hannoversch-Münden. "Vorsicht an der Bahnsteigkante!", Bahnhofsgedichte, 6. völlig überarbeitete Auflage, mit Zeichnungen von Sylvia Neusz, Davids Drucke, Celle/Göttingen.

l980 - Hausin wird zum Stadtschreiber von Soltau gewählt und erhält ein Auslandsreisestipendium des Auswärtigen Amtes. Reise nach Polen. Im Postscriptum Verlag Hannover erscheint "Hausins Heiseres Hausbuch".

l98l - "Wintergast", Gedichte, Verlag Eric van der Wal, Bergen/NL.

l982 - Manfred Hausin ist für ein Jahr Stipendiat der Künstlerstätte Schreyahn im Hannoverschen Wendland. "Betteln und Hausin verboten!", 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Davids Drucke, Göttingen.

l983 - "Manfred Hausin hat sich als Satiriker, Lyriker, Liederautor einen Namen gemacht. Seit l972 bereitet er als Verleger Autoren und Liedermachern der Region und der internationalen Szene einen Platz. Schärfe und Witz prägen seine Arbeit und seine kritische Produktionsauswahl. Seine vielfältige Arbeit wird mit dem Kogge- Förderpreis l983 ausgezeichnet." (Aus der Preisurkunde der Europäischen Autorenvereinigung "Die Kogge"). Niedersächsisches Nachwuchsstipendium für Literatur. "Hausinaden", Neue Epigramme, Davids Drucke, Göttingen.

l984 - "Wir haben lang genug geliebt", Hrsg., Anthologie, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt. "Das Große Guten-Morgen-Buch", Geschichten zum Aufwachen, Hrsg. zusammen mit Harald Braem und Wolfgang Fienhold, Davids Drucke, Göttingen. "Mit dem Wildbrett vorm Kopf", Satiren, 2. veränderte und erweiterte Auflage, Steidl Verlag, Göttingen. Ende des Jahres zieht Manfred Hausin zurück nach Emmerke, dem Ort seiner Kindheit. Fortan macht er auf dem Familiensitz Station, wenn er nicht gerade in Sachen Literatur und Kleinkunst auf der Schiene ist.

 
 

III · Mittendrin

l985 - 2004


l985 - Manfred Hausin wird zum 1. Stadtschreiber von Otterndorf/Elbe gewählt. "Mit dem Wildbrett vorm Kopf", Satiren, 3. veränderte und erweiterte Auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek.

l986 - Heirat mit Ingrid Dorothea Liess, einer Siebenbürger Sächsin aus Kronstadt.

l987 - Kulturpreis des Landkreises Hildesheim. "Das Buch vom Großen Durst", Hrsg. zusammen mit Norbert Ney, Fackelträger Verlag, Hannover. "Die Stimme Niedersachsens", Gedichte, 2. Auflage, Davids Drucke, Göttingen. "Betteln und Hausin verboten!", Alle Epigramme, Aphorismen, Sprüche, 4. abermals erweiterte und veränderte Auflage, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek.

Manfred Hausinl988 - Geburt der Tochter Clara Marie. Preis im Bertelsmann Erzählwettbewerb für die Geschichte "Pißgelbes Weihnachtsfest". "Hildesheimer Pumpernickel", Grotesken, Fackelträger Verlag, Hannover. Am 26.11. Veranstaltung mit Ulrich Roski in Soltau. Fortan zahllose gemeinsame Auftritte und Tourneen durch ganz Deutschland. Mitwirkung Roskis an der "Langen Nacht der Poesie". Diese Zusammenarbeit hält bis in Roskis Krankheit hinein kurz vor seinem Tod im Februar 2003.

l989 - Stipendiat im Atelierhaus Worpswede. Stipendiat im Künstlerdorf Schöppingen. "Hannover zwischen Sekt und Selters", Hrsg. zusammen mit Hans-Georg Wodrig, Ars vivendi Verlag, Cadolzburg.

l990 - Hausins Familiengrundstück in Emmerke gerät in einen Industriebebauungsplan der Gemeinde. Da die Familie nicht verkaufen will wird kurzerhand zwangsumgelegt und enteignet. Hausin weist dem Gemeindedirektor arglistige Täuschung und Lügen nach. Anstatt sich auf einen langwierigen Prozess mit ungewissem Ausgang einzulassen, verfasst er die Satire "Wie der Gemeindedirektor ein "D" verlor". Ein Auftrittsverbot in seiner Gemeinde macht bundesweit Schlagzeilen. Als weitere Schikanen folgen kandidiert Hausin in der schwarzen Gemeinde für die SPD und wird l996 in den Orts- und Gemeinderat gewählt. Rot-Grün hat erstmals die Mehrheit vor Ort und Hausin hat einige Zeit später das Vergnügen, seinen Gemeindedirektor Kreye in den Ruhestand geleiten zu können. Der bis dahin erfolgte Schlagabtausch in Form satirischer Briefe und Texte Hausins einerseits und amtlicher Schreiben des schwarzen Vogels auf der anderen Seite geht als "Die Kreyenscheuche" in die Annalen ein. Hausin sieht die Posse realistisch: Eigentlich hat der Gemeindedirektor obsiegt. Ohne ihn wäre er nicht in die SPD eingetreten. Nun hat Hausin das Gekrähe und Kreye hat Ruh´.

l99l - Geburt der Tochter Ingeborg Sophie. Niedersächsisches Künstlerstipendium für Literatur. "Als ich einmal ein Dichter war", Gedichte, Lieder und Chansons, Mit einem Nachwort von Heinz Ludwig Arnold, Fackelträger Verlag, Hannover.

l992 - Die massiven Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre sind an die Substanz gegangen. Bei Hausin wird Nierenkrebs diagnostiziert. In einer Operation wird die rechte Niere entfernt. Nach kurzem Aufenthalt auf der Intensivstation und im Krankenhaus sowie nur einwöchiger Rekonvaleszenz zuhause geht Hausin mit Ulrich Roski auf eine l0tägige Tournee. Der Tumor wurde rechtzeitig entdeckt. Hausin bleibt der Kleinkunst erhalten.

 
 

l993 - "Mit dem Wildbrett vorm Kopf", Satiren, 4., abermals veränderte und überarbeitete
Auflage, Davids Drucke, Göttingen.

l994 - "Die Lange Nacht der Poesie": Was Manfred Hausin vor einigen Jahren als lockeren Zusammenschluß befreundeter Künstler ins Leben rief, das ist im Norden bereits ein Begriff und wird sich in der Folgezeit zu einem festen Bestandteil der deutschen Kulturszene entwickeln. Wo immer die "Compagnie Poesie", ein buntes Völkchen von Musikern, Puppenspielern, Poeten, Varietekünstlern, Kabarettisten und Schaupielern auftritt, hinterläßt
sie ein begeistertes Publikum. So auch im Landtagswahlkampf anläßlich einer Tournee für die SPD und Gerhard Schröder durch Niedersachsen. Das gut vierstündige Programm garantiert eine "Lange Nacht der Poesie" vom Feinsten und bietet ein wahres Feuerwerk an Witz und Wahnsinn.

l995 - "Gute Besserung", Gedichte, Mit einem Nachwort von Ulrich Roski, Svato Verlag, Hamburg und Prag.

l996 - Wahl in den Internationalen PEN-Club.Wahl in den Ortsrat Emmerke und in den Gemeinderat der Samtgemeinde Giesen.

l997 - "Betteln und Hausin verboten!", 5. abermals erweiterte und völlig überarbeitete Neuausgabe, Davids Drucke, Emmerke. "Vorsicht an der Bahnsteigkante!", Zugige Verse und Geschichten, 7. erweiterte und völlig überarbeitete Neuausgabe, Maulwurf Verlag, Remchingen.

Mehr und mehr tauchen - teilweise veränderte - Hausin-Texte als Graffitti an Bahnunterführungen, Bretterzäunen, Häuserwänden, Mauern, in Sammlungen von Sponti-Sprüchen und vermehrt auch im Internet auf. Nicht selten ohne den Namen des Autors: Der Volksmund hat sich der Hausinaden bemächtigt.

2002 - "Flasche leer, Anthologie, Hrsg., Heyne Verlag, München.

2003 - Hart und zart hat sich "Die Stimme Niedersachsens" in langen Jahren ein Spektrum erarbeitet, das von bitterbösen Satiren über Grotesken und Liedhaftes bis hin zur sensiblen Lyrik reicht. Seit über 35 Jahren ist Manfred Hausin mit Lesungen und Kleinkunstabenden u.a. in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Dänemark und Schweden unterwegs - teils solo mit seinem Programm "Hausinaden", teils aber auch mit gemeinsamen Programmen mit Joana, Ulrich Roski, Liederjan, Lilienthal, Matthias Wesslowski, Rolf Linnemann oder anderen Kollegen. Und immer häufiger vor ausverkauften Häusern mit seiner "Langen Nacht der Poesie". In dieser Zeit werden nicht nur die erwähnten Bücher veröffentlicht und zahllose Zeitungen und Zeitschriften beschickt, sondern es erscheinen auch Beiträge in über 300 Anthologien.

 
 

2004 - "Erzpoet und Eulenspiegel", Manfred Hausin in Wort, Bild und Dokumenten, Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden.

2005 - Veröffentlichung der Live-Doppel-CD "Lange Nacht der Poesie" mit The Athenians, Hannes Wader, JOANA, Liederjan, Barbara Thalheim, Lilienthal, der "Queen of Klezmer" Irith Gabriely, Erich Schmeckenbecher, Die Mehlprimeln, Ulrich Roski, Bernhard Lassahn, Winfried Bornemann, Heino & Mäuse, Gerd Spiekermann, Helmut Debus, Allan Taylor, Huguette Dreikaus und vielen anderen mehr - und natürlich mit Manfred Hausin.

Immer noch keine Antwort auf die Frage der Braunschweiger Zeitung: "Was ist Hausin? Ein dichtender Kabarettist oder ein kabarettistischer Dichter?" - Und so dreht er weiterhin seine Runden über die Brettl, welche die Welt bedeuten, und deutet die Welt. Und trägt sie vor - die "unverwechselbaren Texte eines quirligen Vaganten" (Heinz Ludwig Arnold), die Hausinaden eben - von und mit Manfred Hausin...

 
 

 

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